Blog Langeoog

Fasan auf Langeoog im August 2012
Langeoog August 2012
Langeoog August 2012
Training für den Jacobsweg auf Langeoog

Heute wollen wir mit dem Schiff LangeoogII nach Wangerooge. Also ist um 8:00 Uhr Frühstücken angesagt. Los geht's dann bereits um 9:00 Uhr mit der Inselbahn Langeoog zum Hafen Langeoog.


Hafen-Anleger Langeoog für Fähr- und Ausflugsschiffe - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013

 

Unterwegs gibt's schon allerlei interessantes zu sehen.

Ausflugsschiff zwischen Langeoog und Spiekeroog. Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013



Zahlreiche Robben auf der Ostseite der Insel Langeoog - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013 


Zahlreiche Robben auf der Westseite der Insel Spiekeroog - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013

Nach einer Stunde Fahrt mit der LangeoogII setzen wir auf Spiekeroog Tagesausflügler ab und nehmen weitere Tagesausflügler nach Wangerooge auf. Schon bald sind die Türme der Zielinsel in Sicht. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichen wir den Anleger von Wangerooge.


Wangerooge in Sicht - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013

Links ist ein mehrgeschossiger Turm, der heute als Jugendherberge dient, zu sehen. Rechts der neue unbemannte Leuchtturm. Die Inselbahn in Wangerooge hat die seltene Spurbreite von 1 m und wird von der DB betrieben. Sie führt vom Hafen Mitten durch den Nationalpark und über die Salzwiesen zum Dorf. Bei der Fahrt wird schon klar: hier Ticken die Uhren anders. - Also Entschleunigen!


Der alte Leuchtturm von Wangerooge liegt fast direkt am Bahnhof - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013

Viele der übrigen Bauwerke des Dorfes sind umstritten. Die Idylle ist nach unserer Meinung jedenfalls schon länger weitgehend dahin. Auffallend sind besonders die hässlichen schuhkartonförmigen Gebäude. Die Spitze bilden jedoch die meist mehrstöckigen weißen Gebäude, die das Dorf komplett verunstalten.  Die Politiker der Insel und viele der anderen Akteure scheinen schon länger überwiegend mit dem Ausverkauf der Insel beschäftigt zu sein. - Schade, schade ...


Der Weg vom Bahnhof zum Strand - am Ende das Cafe Pudding - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013

Herrlich ist jedoch noch der Strand mit seinen weißen Strandkörben und den guten Bademöglichkeiten direkt in der Nordsee.         

 
Der schmale Badestrand auf Wangerooge, ein kleiner Rest der Idylle - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013 

Hier kann man/frau vom Strand oder den Strandpromenaden aus die "dicken Pötte"  am Horizont beobachten, die von oder nach Wilhelmshaven, Bremen oder Hamburg vorbei ziehen. Bemerkenswert ist auch das Panorama Restaurant "Pudding", das nach dem Krieg von einem Abhörbunker heraus in und auf einer Düne direkt am Strand entstanden ist. Torten aus hauseigener Konditorei und ein atemberaubender Blick auf Strand und Meer versöhnen einen mit der Insel. 


Untere Strandpromenade auf Wangerooge - Foto Gustav Sommer (c) 19.08.2013 

Vor der Abfahrt haben wir noch versucht uns nach Hotels umzusehen. Vielleicht könnte man/frau ja doch mal einen Urlaub hier machen. Aber irgendwie scheint Wangerooge durch und durch eine ferienwohnungslastige Insel zu sein. Bezahlbare Hotels scheinen nicht zu existieren. Oder wir haben Sie zu mindestens nicht gefunden. 3 Wochen im August 2014 für 2 Personen mit Balkon zum Meer war die Fragestellung. Wir fanden keine Rezeption die diese Frage mangels Anwesenheit beantworten konnte. Zurück auf Langeoog und wieder im Internet ergab die Recherche wenig. Ein 4-Sterne Angebot für 6.258,00 € für eine Suite fanden wir bei der mäßigen Infrastruktur und dem flachen Kulturangebot doch ein bisschen happig, wenn auch mit Balkon, Nordseeblick, Frühstück und fast direkt an der Strandpromenade. Auch das Angebot eines 3-Sterne Hotels in Strandnähe (2.Reihe) ohne Balkon aber ggf. mit Meerblick für ca. 3.400,00 € bis 5.040,00 € finden wir nicht so passend für uns.

Um 18:00 Uhr ging's mit der DB-Inselbahn pünktlich zum Anleger von Wangerooge zurück. Am Anleger wartete schon das Ausflugsschiff LangeroogII um uns aufzunehmen. Die Rückfahrt ging allerdings über die offene Nordsee zunächst nach Spiekeroog zurück. Auf der LangeoogII ging's dann - bis wir endlich in Spiekeroog einliefen - seegangmäßig für uns Landratten recht turbulent zu. Der letzte Abschnitt führte erfreulicherweise durchs deutliche ruhigere Wattenmeer. Um 22:00 Uhr waren wir mit der Inselbahn "endlich" wieder im Dorf "unserer Lieblingsinsel" Langeoog. Fazit: Nach diesem interessanten Ausflug wissen wir die Vorzüge von Langeoog noch mehr zu schätzen.